Was ist ein KI-Agent, und was unterscheidet ihn von einem Chatbot?
Ein KI-Agent erledigt eine Aufgabe in mehreren Schritten und benutzt dafür Werkzeuge, ein Chatbot beantwortet nur Fragen im Gespräch. Ein Agent sucht zum Beispiel in Dokumenten, fragt Daten im ERP ab, füllt ein Ticket aus oder entwirft eine Antwort. LAN unterscheidet vier Merkmale: Der Agent ruft Werkzeuge auf, startet selbst auf ein Ereignis oder einen Zeitplan hin, hängt in einem Geschäftsablauf mit Freigabe und lernt aus freigegebenen Rückmeldungen. Die Agenten, die LAN baut, halten an festgelegten Punkten an, bis eine Person freigibt.
Was kostet ein KI-Agent für ein KMU?
Das hängt vom Umfang ab: LAN nennt den Preis nach der Abklärung in einer Offerte, bevor gebaut wird. Entscheidend ist, wie viele Systeme angebunden werden, wie aufbereitet die Daten sind und wie viel der Agent selbst tun darf. Ein Copilot-Agent auf einer aufgeräumten SharePoint-Ablage kostet weniger als eine eigene Anwendung mit ERP-Anbindung. Dazu kommen laufende Kosten für Betrieb und Nutzung. Das Erstgespräch ist kostenlos, der KI-Radar als Einstieg kostet CHF 1'750 Fixpreis.
Wie lange dauert es, bis ein KI-Agent läuft?
Ein Copilot-Agent auf vorhandenen Microsoft-365-Daten ist oft in Tagen bis wenigen Wochen umgesetzt, eigene Anwendungen mit mehreren angebundenen Systemen brauchen länger. Die Pakete aus dem KI-Radar nennen zum Beispiel 3 bis 5 Tage für einen Offert-Assistenten und 1 bis 3 Wochen für einen Team-Wissenshub. Gebaut wird in jedem Fall zuerst ein Prototyp an einem Ausschnitt Ihrer echten Daten.
Reicht Microsoft 365 Copilot, oder brauchen wir eine eigene Lösung?
Für viele Aufgaben reicht ein Copilot-Agent, wenn die Daten in Microsoft 365 liegen und die Ablage aufgeräumt ist. Eine eigene Lösung lohnt sich, wenn Antworten aus grossen technischen Dokumentensammlungen präzise sein müssen, wenn Daten im ERP oder im Ticket-System liegen oder wenn Personen ohne Copilot-Lizenz damit arbeiten. LAN baut beides und empfiehlt das, was für den Fall genügt.
Können wir einen Copilot-Agenten selbst erstellen?
Ja, einfache Agenten lassen sich in Copilot und Copilot Studio ohne Programmierung erstellen. Die Schwierigkeit liegt meist in der Ablage: Ein Agent ist nur so gut wie die Dokumente und Berechtigungen dahinter. LAN hilft beim Aufräumen der Ablage und übernimmt den Bau, wenn Daten aus anderen Systemen dazukommen.
Ist ein KI-Agent mit dem Datenschutzgesetz (DSG) vereinbar, und was geschieht mit unseren Daten?
Das klären wir vor dem Start mit Ihnen. Bearbeitet eine Lösung Personendaten, prüfen wir, was das DSG verlangt, zum Beispiel einen Vertrag zur Auftragsbearbeitung. Welche Dienste eine Lösung nutzt und was mit den Eingaben geschieht, steht in der Offerte und im Vertrag zur Auftragsbearbeitung. Copilot-Agenten arbeiten innerhalb Ihres Microsoft 365 und übernehmen dort die bestehenden Berechtigungen. Lösungen, die LAN betreibt, werden bei LAN nach Schweizer Datenschutzstandard verwaltet.
Kann die KI mit unseren eigenen Dokumenten und Daten arbeiten?
Ja, ein Wissens-Assistent durchsucht Ihre Handbücher, Weisungen und Ablagen und antwortet mit Quellenangabe. Der Fachbegriff dafür ist RAG (Retrieval-Augmented Generation): Zu jeder Frage sucht das System passende Stellen in Ihren Dokumenten und gibt sie dem Sprachmodell mit. Die Dokumente werden also nicht in ein Modell eintrainiert. Gescannte Seiten werden vorher per Texterkennung lesbar gemacht.
Welche Abläufe in einem KMU eignen sich für einen KI-Agenten?
Am besten eignen sich Arbeiten, die oft anfallen, einem erkennbaren Muster folgen und heute viel Suchen, Abtippen oder Abgleichen verlangen. Beispiele sind Fragen zu Handbüchern, eingehende Anfragen und Tickets, Rechnungsprüfung, Offerten und Auswertungen aus dem ERP. Weniger geeignet ist, was selten vorkommt oder jedes Mal ein neues Urteil braucht.
Was müssen wir als KMU mitbringen?
Sie brauchen eine Person, die den Ablauf kennt, und Zugang zu den Daten. Eigene IT-Fachleute sind nicht nötig, Anbindung, Betrieb und Support übernimmt LAN. Hat Ihr Team noch wenig Erfahrung mit KI, empfehlen wir parallel den KI-Parcours, damit die neue Lösung auch genutzt wird.
Wer betreut den KI-Agenten nach dem Start?
Den Betrieb nach dem Start übernimmt LAN. Wir überwachen die Lösung, sichern sie, spielen Updates ein und passen sie an, wenn sich Dokumente, Abläufe oder Systeme ändern. Rückmeldungen Ihrer Mitarbeitenden fliessen nach Freigabe in die Lösung ein.
Was darf ein KI-Agent selbständig tun, und wie sicher ist das?
Ein KI-Agent darf so viel, wie Sie festlegen. Lesen, suchen und Entwürfe schreiben darf er meist ohne Rückfrage, senden, buchen oder bestellen erst nach Freigabe durch eine Person. Zugriffe richtet LAN zuerst nur lesend ein. Schreibt ein Agent später in ein System, dann nur nach Freigabe durch eine Person und mit Protokoll. Mails und PDFs von aussen können versteckte Anweisungen enthalten, deshalb prüft eine Person jede Antwort nach aussen.
Ist LAN eine KI-Agentur?
Ja. LAN arbeitet als KI-Agentur für KMU in Biel/Bienne und Bern und betreibt die Agenten danach auch, weil sie seit 1989 die IT von KMU betreut. Dazu gehören Microsoft 365, Netzwerk, Sicherheit und Support, also genau die Systeme, auf die ein Agent zugreift.
Kommen Sie vor Ort, und arbeiten Sie auch auf Französisch?
Ja, LAN kommt zu Ihnen vor Ort und arbeitet auf Deutsch und auf Französisch. LAN hat Standorte in Biel/Bienne, Bern und Malleray und arbeitet für KMU in Solothurn, im Seeland, im Berner Jura und im Jura. Die Lösungen können zweisprachig ausgelegt werden.